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Willkommen in St. Gallen

1. Ich möchte nach St.Gallen ziehen, was ist zu tun?

2. Ich habe Fragen zu meiner Aufenthaltsbewilligung/Familiennachzug?

3. Wo melde ich mein Kind in den Kindergarten oder die Schule an?

4. Gibt es eine Übersicht über die Behördenstellen?

5. Wie fördert die Stadt das friedliche Zusammenleben der vielfältigen Bevölkerung?

6. Wo erhalte ich Informationen in meiner Muttersprache?

7. Wohin kann ich mich wenden, wenn ich Probleme mit den Behörden habe?

8. Diskriminierungs- und Rassismusschutz in St.Gallen

9. Welche Notfallnummern sollte ich kennen?

8. Was muss ich über die Sozialversicherungen (AHV/IV) wissen

1. Ich möchte nach St.Gallen ziehen, was ist zu tun?


Wenn Sie nach St.Gallen ziehen, sollten Sie sich innert 14 Tagen auf dem Einwohneramt persönlich am Schalter anmelden. Folgende Unterlagen müssen Sie mitbringen:

 

Schweizer Bürgerinnen und Bürger: Heimatschein, Mietvertrag, Familienbuch, aktuelle Krankenversicherungskarte oder Police und für Angehörige der Armee das Dienstbüchlein. Wochenaufenthalter/-innen benötigen einen Heimatausweis der Wohnsitzgemeinde.


Ausländerinnen und Ausländer bei Zuzug aus der Schweiz: Reisepass und Ausländerausweis mit Abmeldebestätigung der bisherigen Wohngemeinde, Mietvertrag, aktuelle Krankenversicherungskarte oder Police. Die Gebühren variieren für EU/EFTA oder nicht EU/EFTA Angehörige sowie neuem oder altem Ausländerausweis zwischen CHF 36 und CHF 142.  

Ausländerinnen und Ausländer bei Zuzug aus dem Ausland: Gültiger Reisepass oder gültige/-r Identitätskarte/Personalausweis mit Zusicherung oder Aufenthaltsgesuch mit Beilagen, aktuelles Passfoto (gemäss Fotomustertafel) Mietvertrag.
Die Gebühren varieren für EU/EFTA oder nicht EU/EFTA Angehörige CHF 66 und CHF 142.

Klären Sie ab, ob Ihre Hausverwaltung Sie bereits bei den St. Galler Stadtwerken angemeldet hat (0848 747 900).

 

Wegzug aus St.Gallen: Wenn Sie von St.Gallen wegziehen, müssen Sie sich beim Einwohneramt und bei den Stadtwerken abmelden. Dies kann auch auf brieflichem Weg erfolgen.  

 

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2. Ich habe Fragen zu meiner Aufenthaltsbewilligung und Familiennachzug

Wer während seines Aufenthaltes in der Schweiz arbeitet oder sich länger als drei Monate in der Schweiz aufhält, benötigt eine Aufenthaltsbewilligung. Diese wird von den kantonalen Migrationsämtern erteilt. Es wird unterschieden zwischen L-Kurzaufenthaltsbewilligung (weniger als 1 Jahr), B-Aufenthaltsbewilligung (befristet) und C-Niederlassungsbewilligung (unbefristet). Für EU/EFTA-Angehörige gelten andere Aufenthaltsbewilligungen als für Menschen aus NICHT EU/EFTA Staaten, z.B. bei Familiennachzug.

Im Kanton St. Gallen werden mit Personen, die aus Staaten ausserhalb der Europäischen Union (EU/EFTA) stammen und die (noch) nicht im Besitz einer Niederlassungsbewilligung sind, Integrationsvereinbarungen abgeschlossen. Integrationsvereinbarungen beinhalten in der Regel eine Pflicht zum erfolgreichen Deutschkursbesuch. Angestrebt werden soll das Sprachniveau A2 gemäss GER.

 

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3. Wo melde ich mein Kind in den Kindergarten oder in die Schule an?

Ihr Kind tritt in den Kindergarten ein, wenn es bis zum 31. Juli dieses Jahres das vierte Lebensjahr vollendet hat. Mitte Januar werden die Meldeunterlagen vom Schulamt an die Eltern verschickt. Bis Ende Mai werden die Eltern über die Kindergarten-Einteilung in den Schulquartieren informiert. Die Eltern von Kindern, die in die Primarschule kommen, erhalten im Mai direkt von der Schulhausleitung die Anmeldung zum Unterricht. Der Besuch des Kindergartens und von 10 weiteren Schuljahren sind obligatorisch.

Eltern, die mit Kindern im Kindergarten- oder Schulalter nach St.Gallen ziehen, melden ihr Kind beim Schulamt St.Gallen (+41 71 224 54 97) für den Unterricht an. 

 

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4. Gibt es eine Übersicht über die Behördenstellen und wichtige Adressen?

Auf der Internetseite der Stadt St.Gallen finden Sie unter Lebenslagen Zugang zu häufig kontaktierten Verwaltungsstellen. Auf dem Online Stadtplan der Stadt St.Gallen finden Sie, wenn Sie unter "zuschaltbare Themen" die gewünschte Institution wählen, die Standorte von Verwaltungsstellen, Schulhäusern, Kinderhorten, Spielplätzen und Sportanlagen sowie weiteren Institutionen des Alltags. Im SanktGaller-Netz finden Sie die verschiedenen Freizeit und Kulturvereine und im Fachstellenverzeichnis  (Pdf anklicken) die wichtigsten Beratungs- und Behördenstellen sowie Hilfsangebote in St.Gallen. Verzeichnis von Vereinen sowie sozialen und kulturellen Institutionen. Die St.Galler Quartiervereine freuen sich über alle neuen Bewohnerinnen und Bewohner, dies sich für das eigene Quartier interessieren und engagieren wollen.

 

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5. Wie fördert die Stadt das friedliche Zusammenleben der gesellschaftlichen Vielfalt?

St. Gallen ist eine multikulturelle Stadt. Auf Schritt und Tritt begegnet man Menschen, Geschäften und Restaurants die auf fremde Herkunft hinweisen. Menschen aus anderen Kulturen prägen unsere Stadt und formen unsere Gesellschaft mit. Aber auch Einheimische, wenn Sie aus anderen Städten oder Kantonen nach St.Gallen ziehen, sind zuerst einmal fremd hier und müssen sich orientieren.

Grundsätzlich ist die kulturelle Vielfalt eine Bereicherung für unsere Stadt. Das friedliche Zusammenleben gelingt dann, wenn unsere Rechtsordnung respektiert wird und Chancengerechtigkeit und Partizipation aller Bevölkerungsteile möglich wird. Das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen erfolgt jedoch nicht ohne Reibung und Konflikte. Deshalb ist Integration eine Daueraufgabe, die sowohl die Zugezogenen, unsere öffentlichen Institutionen und die Einheimischen gleichermassen betrifft. Als Ansprechsstelle hilft die städtische Integrationsstelle bei Fragen gerne weiter.

Der St.Galler Begegnungstag und die interreligiöse Dialog- und Aktionswoche sind zwei öffentliche Veranstaltungen, die ein konstruktives Zeichen für das friedliche Zusammenleben setzen. Sie sind eine Plattform für Begegnungen und laden alle zum Mitmachen ein.

 

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6. Wo erhalte ich Informationen in meiner Muttersprache?

Die Informationsstelle der ARGE Integration Ostschweiz bietet den in der Stadt St. Gallen lebenden Migranten und Migrantinnen und deren Bezugspersonen kostenlose Informationen und Beratung über alle Bereiche des täglichen Lebens in ihrer Muttersprache an. (Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag 9.00 - 11.00 Uhr, Dienstag 18.45 - 21.00 Uhr) an der Rorschacher Strasse 1, eine Anmeldung ist nicht erforderlich).

"Willkommen in der Schweiz".Die 12-sprachige Broschüre vom Bundesamt für Migration gibt eine gute Übersicht zum Leben, zum Staat und zur Demokratie in der Schweiz.

Suchen Sie eine professionelle Übersetzung oder Dolmetschung? Das Zivilstandsamt führt eine Liste mit Übersetzer und Übersetzerinnen. Zu erwähnen ist auch verdi°- Interkulturelles Dolmetschen in der Ostschweiz in St. Gallen.

Viele mehrsprachige Informationen zum Alltag und Leben in der Schweiz finden Sie auf der Integrationsseite des Kanton St.Gallen und auf Migraweb. Migraweb ist ein Integrationsprojekt vom FIMM, Forum der Migratinnen und Migranten Schweiz. Es wird von Migranten weitgehend ehrenamtlich geführt.

Seit April 2011 ist neu ein nationaler Telefondolmetscherdienst für den Gesundheitsbereich in Betrieb. Seine Telefonnummer lautet 0842 442 442. Er nimmt an allen Wochentagen rund um die Uhr Anrufe aus der ganzen Schweiz entgegen und vermittelt geeignete Dolmetscher und Dolmetscherinnen.

 

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7. Wohin kann ich mich wenden, wenn ich Probleme mit den Behörden habe?

Finden Sie sich mit Vorschriften oder Verwaltungsabläufen nicht zurecht? Fühlen Sie sich von der Verwaltung der Stadt St.Gallen unkorrekt behandelt? Die Ombudsstelle ist für Sie da: unabhängig, neutral, vertraulich und kostenlos.

 

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8. Rassismus- und Diskriminierungsschutz in St.Gallen

Seit April 2013 ist die Stadt St.Gallen Mitglied der Europäischen Städtekoalition gegen Rassimus und verpflichtet sich damit für einen aktiven Diskriminierungsschutz. Menschen, die Diskriminierung oder Rassismus erfahren sollen mit diesen Erfahrungen nicht allleine gelassen werden. Vorfälle sollten gemeldet werden. Die Heks-Beratungsstelle gegen Rassismus und Diskriminierung , die Opferhilfe, oder das CaBi sind mögliche Anlaufstellen oder das Netzwerk gegen Rassismus bietet Orientierung. Menschen die sich von Behörden diskriminiert fühlen, können sich an die Ombudsstelle wenden.

9. Welche Notfallnummern sollte ich kennen?

 

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Was muss ich über die Sozialversicherung (AHV/IV) wissen?

In der Schweiz gibt es ein dichtes Netz von Sozialversicherungen, das hier lebenden und arbeitenden Menschen und ihren Angehörigen Schutz vor Risiken bietet, deren finanzielle Folgen sie nicht allein bewältigen können.

•die Alters- und Hinterbliebenenvorsorge (AHV)
•die Invalidenvorsorge (IV)
•der Schutz vor Folgen einer Krankheit und eines Unfalls
•die Unterstützung bei Arbeitslosigkeit (AI)
•die Unterstützung der Familien (Familienzulagen) und die Mutterschaftsversicherung.

In der Schweiz sind die Beiträge für die Sozialversicherungen (IV /AHV) obligatorisch. Hier beteiligen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermassen. Diese Beiträge werden Ihnen direkt vom Lohn abgezogen.

Die Leistungen der Sozialversicherungen werden in Form von Renten, Erwerbsersatz und Familienzulagen ausbezahlt oder decken die Kosten bei Krankheit und Unfall. Für AusländerInnen gelten häufig besondere Regeln. Die Schweiz hat mit zahlreichen Staaten Sozialversicherungsabkommen geschlossen.

Auf der Homepage des Migrawebs kann man Kurzinformationen über die erste, zweite und dritte Säule in verschiedenen Sprachen erhalten.


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